Wanderweg Stadt Vilseck

Vilsecker Muldenweg

Klappertopf, Knöllchen-Steinbrech, Wachtelkönig und Goldschrecke - bei diesen wohlklingenden Namen handelt es sich nicht um märchenhafte Wesen, sondern um Pflanzen- und Tierarten, die sich im Naturschutzgebiet der Vilsecker Mulde wohlfühlen. Ein Großteil der Artenvielfalt am Wanderweg steht sogar auf der roten Liste. Es lohnt sich also bei dieser Wanderung den Blick schweifen zu lassen und die Ohren zu spitzen. Schautafeln erläutern die geologische Besonderheit der Vilsecker Mulde als Trinkwasserreservoir und eines der wenigen artesischen Becken in Bayern.

Der Rundwanderweg ist 14 Kilometer lang und führt durch eine bezaubernd naturnahe Landschaft die bezaubert. Vorbei an Feuchtzonen, munteren Forellenbächen, wunderbaren Aussichtspunkten und einem abwechslungsreichen Wechsel zwischen Wald- und Wiesenwegen. Dieses landschaftlich äußerst reizvolle Gebiet bestand bis ins frühe Mittelalter aus großflächigen Niedermorren. Mönche des Klosters Michelfeld machten das Gelände durch die Anlage von Fischteichen nutzbar. Die Natur hat sich jedoch große Flächen zurückerobert - teilweise mit Hilfe des Bibers. Eine ideale Ergänzung der Wanderung ist der direkt angrenzende Biberlehrpfad (Rundweg + 2,5 km).