Wanderweg Markt Freihung

Bleierzweg Freihung

Die Gegend um Freihung wurde schon früh durch den Bergbau geprägt. Freihung wurde 1427 das erste Mal erwähnt, der Name deutet darauf hin, dass die Bergfreiheiten und damit der Bergbau (wohl zunächst als Tagebau) schon lange vorher stattgefunden haben. Die Region verfügt über das größte Bleierzvorkommen Europas. Der Bergbau endete 1945.

 Der Bleierzweg startet in der Ortsmitte oder am Bahnhof. Zunächst geht es am Rand des ehemaligen Geländes der Grube Vesuv entlang (Betreten ist strengstens untersagt! Lebensgefahr!) bis man zu einer ehemaligen Pegmatitgrube gelangt. Von da an wendet man sich nach Norden, durchwandert die Ortschaft Thansüß und gelangt über den Kohlbühl nach Tanzfleck, wo einst ebenfalls Bergbau auf Grünbleierz betrieben wurde. Tanzfleck liegt am südlichen Rand des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Im weiteren Verlauf der Wanderung wird es merklich feuchter, Weiher und sumpfige Wiesen zeigen Wanderern, dass es ins Vilstal hinabgeht. Die Vils entspringt nur wenige Kilometer südlich von Freihung. Der Wasserreichtum erlaubte einst zahlreichen Mühlen das Auskommen. Die Wanderung passiert unter anderem die Schmelzmühle und die Hämmerleinsmühle, ehe der Ausgangspunkt des Rundwanderweges in Freihung wieder erreicht ist.